Listenplatz 1: Binja Homann

Zu meiner Person:

Ich habe in Regensburg und Marburg studiert und bin seit 1993 an der UMR beschäftigt. Am Institut für Slawische Philologie, habe ich erfahren, wie die Arbeitsbedingungen und Verteilungskämpfe an einem Fachbereich mit knappem Budget aussehen. Im Rahmen der Zentrenbildung wurde mein Institut nach Gießen verlegt, mein Arbeitsplatz wurde eingespart. Eine schlimme Erfahrung, die aber in eine Umsetzung in den Bereich Internationales und damit in einen für mich sehr interessanten neuen Aufgabenbereich mündete.

Dieser Werdegang hat mein ambivalentes Verhältnis zu meinem Arbeitgeber geprägt. Einerseits schätze ich die Sicherheit meines Arbeitsplatzes, insbesondere als schwerbehinderte Beschäftigte. Andererseits sehe ich die Notwendigkeit und viele Möglichkeiten, Arbeitsbedingungen zu verbessern. Dafür setze ich mich mit einem stets pragmatischen Ansatz und einer starken Gewerkschaft im Rücken ein.